Studierende kommunizieren Wissenschaft

Wir fördern studentische Projekte mit dem Ziel Forschung in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Obwohl Wissenschaftskommunikation zunehmend an Bedeutung gewinnt, werden nur an wenigen Universitäten Kurse zum Thema angeboten. 

Das von der Berlin University Alliance geförderte Project Sci.Com (Projektlabor Wissenschaftskommunikation) will das Potential nutzen, das in der bidirektionalen Kommunikation zwischen Studierenden, Wissenschaftler*innen und Öffentlichkeit steckt.

Unser Konzept

Studentische Wissenschafts Kommunikation

Wissenschaftskommunikation ist nicht nur der Dialog zwischen Forscher*innen und der Gesellschaft – es ist auch die Kunst Menschen für Wissenschaft zu begeistern. Diese Fähigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung und Studierende können hier eine besondere gesellschaftliche Rolle übernehmen.

Teilnehmer*innen unserer Kurse lab:prepare und lab:present erarbeiten eigene Projekte und präsentieren diese anschließend öffentlichkeitswirksam.

Sie erlernen dabei die Grundlagen für erfolgreiche Wissenschaftskommunikation und bekommen die Möglichkeit ihre Begeisterung für fachliche Inhalte mit anderen zu teilen.

Wissenschaftliche Themenschwerpunkte

Computing, experimentelle Methoden & neue Materialien

Unsere Lehrveranstaltung ist an ein innovatives Konsortium von Professor*innen der Berliner Universitäten angedockt. Dies ermöglicht uns, tagesaktuelle Forschung aus dem Labor auf die Straße zu bringen.

Durch einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt unserer Wissenschaftler*innen, aber auch einer Ausrichtung auf Bildung und Vermittlung wird ein spannender Themenkomplex aufgespannt, der folgende Punkte beinhalet:
Innovative experimentelle Methoden, neue Materialien, Algorithmen & Computing, Didaktik der Informatik und partizipative Technikvermittlung.

Die Projektleitung

Der Projektverbund ist an den drei großen Berliner Universitäten angesiedelt und umfasst ein breites Spektrum an Expertisen.

Prof. Birgit Kanngießer (TU)

forscht mit ihrer Gruppe Analytische Röntgenphysik an der Entwicklung neuartiger Instrumentierung sowie analytischer Methodik im weiten Feld der Röntgenphysik. Die Projekte reichen von der Grundlagenforschung z.B. zur Untersuchung dynamischer Prozesse in Biomolekülen über die Anpassung der Methodik zur optimalen Analyse von Proben aus der Biomedizin, der Katalyse oder dem Kulturerbe bis hin zum ganz praktischen Entwurf und Bau neuartiger Laborgeräte. 

Prof. Saskia Fischer (HU)

untersucht verschiedene Eigenschaften neuer Materialien, insbesondere deren elektrische, thermische, magnetische, aber auch mechanische und optische Eigenschaften. Ihre Arbeitsgruppe erforscht thermoelektrische Effekte und Wärmeleitung, Quanten- und Spineffekte im Transport von Elektronen und emergente Phänomene im Ladungstransport wie Ladungsdichtewellen und Supraleitung.

Prof. Hans-Liudger Dienel (TU)

ist Technik-, Mobilitäts- und Partizipationsforscher und seit 2013 Professor für „Arbeitslehre, Technik und Partizipation“ an der TU-Berlin. Er bringt Expertise im Bereich partizipative Technikvermittlung und Wissenschaftskommunikation ein und wird die Umsetzung der Lehrveranstaltung unterstützen.

Prof. Ralf Romeike (FU)

verfügt über die Fachkompetenz zu Algorithmen und Computing. Er bringt zudem Expertise im Bereich der Vermittlung digitaler Kompetenzen ein: seine Erfahrung im Bereich Didaktik, wie digitaler Lehr- und Lernkonzepte sichert die erfolgreiche Umsetzung des Projektes in Online-Präsenz.

M.Sc. Sebastian Praetz (TU)

promoviert in der Gruppe Analytische Röntgenphysik von Prof. Kanngießer und forscht an Anwendungen im Bereich der Röntgenabsorptionsspektroskopie. Neben der Betreuung von Bachelor-Studierenden im Projektlabor Physik, sowie dem Fortgeschrittenen-Praktikum, hat er als Vereinsmitglied des Experimental Stage Projekt Erfahrung in der Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte mittels interaktiver physikalischer Experimente.

Prof. Jan Lüning (HU, HZB)

ist wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrum Berlin und Professor an der Humboldt Universität Berlin. Er ist das Bindeglied zum Berliner Elektronen-Speicherring BESSY II, einer Großforschungseinrichtung, an der die Verbindung zwischen unseren Themenschwerpunkten, Röntgenphysik – Materialforschung – Informatik, täglich von hunderten internationalen Wissenschafter*innen realisiert wird.

Unsere Partner

Outreach durch Zusammenarbeit

Parallax Lab

PARALLAX ist eine Initiative, die die Schnittmenge zwischen Kunst und Wissenschaft von einem kritischen Standpunkt aus erforscht. Es werden transdisziplinäre Kooperationen ermöglicht und Projekte umgesetzt, die durch das Kollektiv unterstützt werden. Die wöchentlichen PARALLAX LAB-Treffen beinhalten Diskussionen, Experimente und Workshops.

Experimental Stage Project

Der gemeinnützige Verein nutzt Wissenschaftskommunikation um Berührungsängste der Öffentlichkeit gegenüber wissenschaftlichen Themen abzubauen. Mit verschiedenen Medien wie Ton, Licht, Video und verschiedenen physikalischen Phänomenen stellt der Verein an ungewöhnlichen Orten wie Festivals, Messen und Galerien aus, mit dem Ziel, nicht zu belehren, sondern Neugierde zu wecken.

Mehr davon?

Kontakt

Wir sind offen für verschiedene Arten der Zusammenarbeit:

Wissenschaftler*innen, denen die Kommunikation ihrer Forschung am Herzen liegt, Veranstalter*innen die “Wissenschaft zum Anfassen” auf ihr Event bringen wollen, Künstler*innen die an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft interessiert sind, begeisterte Wissenschaftskommunikator*innen …

Wenn du Interesse hast, lass es uns wissen.